Follow Goethe's Footsteps Across Europe
The European Goethe Ways bring Goethe's multifaceted world of thought to life through itineraries that can be discovered by car, by bike or on foot — connecting the places and people that shaped his journeys across the continent.
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of the Council of Europe 2026
Our goal is to become a Cultural Route certified by the Council of Europe and to join the Cultural Routes programme. In doing so, we aim to make Goethe’s world of ideas accessible across national borders — just as his own thinking always was.
A Living Portrait of Goethe's Europe
Johann Wolfgang Goethe (1749–1832) was a poet, civil servant with a wide variety of duties, and a traveller who visited many countries — making his house in Weimar a meeting place for international guests.
Most of Goethe's life took place in Central Europe. He often travelled between Frankfurt and Weimar, where he was born and where he died. Political commitments took him as far west as Luxembourg and Lorraine, and as far east as Poland. As a nature lover, he travelled the mountain heights from the Harz to the Alps — though his special love belonged to Italy, where he spent almost two years of his life.
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Römermuseum Schwarzenacker im europäischen Fokus: Beigeordneter Philipp Scheidweiler begrüßte Dr. Daniela Stefanie Hauf und Piotr Michałowski in Homburg
Was verbindet die römische Geschichte Schwarzenackers mit der barocken Kulturlandschaft der Saarpfalz und den Reisen Johann Wolfgang Goethes? Die Antwort liegt auch in den historischen Verbindungen, die unsere Region bis heute mit Europa verknüpfen. Im Römermuseum Schwarzenacker konnten sich Dr. Daniela Stefanie Hauf, Geschäftsführerin des Vereins Europäische Goethe-Wege e.V., und Piotr Michałowski, unabhängiger Experte im Auftrag des Europarates, davon überzeugen. Begrüßt wurden die Gäste von Philipp Scheidweiler, Beigeordneter der Stadt Homburg und Geschäftsführer des Römermuseums. Ihr Besuch war Teil einer Evaluierungsreise im Zusammenhang mit der angestrebten Anerkennung der Europäischen Goethe-Wege e.V. als Kulturroute des Europarates.
Die BarockStraße SaarPfalz ist seit Mai 2025 Mitglied des Vereins Europäische Goethe-Wege e.V. Dieser setzt sich dafür ein, als Kulturroute des Europarates anerkannt zu werden. Die Route verbindet bedeutende historische Schauplätze des 17. und 18. Jahrhunderts im Saarland und in der benachbarten Westpfalz – darunter auch Homburg. Der gemeinsame Bezug zu Goethe ist dabei kein Zufall: Auf seiner Reise von Straßburg nach Saarbrücken und zurück im Jahr 1770 be-suchte der junge Dichter zahlreiche Orte entlang der heutigen Route und hielt Eindrücke davon in seinen Lebenserinnerungen fest.
Während Dr. Hauf als Geschäftsführerin das internationale Netzwerk und dessen Arbeit begleitet, war Piotr Michałowski als unabhängiger Experte mit der fachlichen Evaluierung betraut. Bei der Reise standen ausgewählte Stationen der BarockStraße SaarPfalz im Mittelpunkt. Der Besuch in Schwarzenacker unterstrich dabei, wie bedeutend dieser Ort auch im europäischen Kontext wahrgenommen wird.
„Das Römermuseum Schwarzenacker ist ein besonderer Ort, an dem Geschichte lebendig wird. Unsere Region verfügt über ein reiches kulturelles Erbe, das weit über die eigenen Grenzen hinaus Bedeutung hat“, betonte Scheidweiler.
Die angestrebte Anerkennung als Kulturroute des Europarates soll die grenz-überschreitende Zusammenarbeit stärken, das gemeinsame kulturelle Erbe vermitteln und nachhaltigen Kulturtourismus fördern. Für die beteiligten Orte eröffnet sich damit die Chance, ihre Geschichte einem breiteren europäischen Publikum näherzubringen und neue Partnerschaften zu entwickeln.
„Wir sollten unsere kulturellen Schätze nicht nur für uns selbst bewahren, sondern sie auch gemeinsam mit unseren europäischen Partnern sichtbar machen. Wenn historische Orte wie Schwarzenacker Teil eines größeren Netzwerks werden, entstehen neue Möglichkeiten, Besucher für unsere Geschichte zu begeistern“, erklärte Scheidweiler.
Dass Schwarzenacker dafür besondere Voraussetzungen mitbringt, zeigte auch das Goethe-Jubiläumsjahr 2024. Anlässlich des 275. „Geburtstags“ des Dichters war das Römermuseum im Rahmen der von dem Homburger Kulturmediator Klaus Friedrich konzipierten und koordinierten Programmreihe „Alles Gute Goethe!“ einer der markanten, auch weit über die Region hinaus beachteten Veranstaltungsorte im Saarland. Die Verbindung von Archäologie und Barock, regionaler Geschichte und europäischem Literaturerbe macht deutlich, wie sich unterschiedliche Epochen miteinander verknüpfen lassen – und wie Geschichte über Ländergrenzen hinweg Menschen zusammenbringen kann.
https://www.homburg.de/rathaus/aktuelle-informationen/pressemitteilungen/romermuseum-schwarzenacker-im-europaischen-fokus-beigeordneter-philipp-scheidweiler-begrusste-dr-daniela-stefanie-hauf-und-piotr-michalowski-in-homburg/

European Goethe Ways: Field Visit im Deutschen Romantik-Museum und Frankfurter Goethe-Haus
Am Vormittag des 7. Oktober 2026 begann in Frankfurt am Main der Field Visit, mit dem die European Goethe Ways (Europäische Goethe-Wege e.V.) im Hinblick auf ihre Anerkennung als Kulturroute des Europarates begutachtet werden. Das Freie Deutsche Hochstift ist Gründungsmitglied des Vereins.
Piotr Michałowski, der im Auftrag des Programms "Kulturrouten des Europarates" die fachliche Evaluierung vornimmt, besuchte zunächst das Deutsche Romantik-Museum und anschließend das Goethe-Haus. Am Nachmittag führte ihn die Reise weiter in das Goethehaus in Volpertshausen.
Durch beide Häuser führte eine Mitarbeiterin der Abteilung Bildung & Vermittlung. Begleitet wurde der Gutachter von Dr. Gregor Lersch, Direktor der Casa di Goethe in Rom und Mitglied im Vorstand des Vereins, von der Geschäftsführerin Daniela Stefanie Hauf sowie von Dr. Jasmin Behrouzi-Rühl, Direktionsassistentin und Vertreterin des Hochstifts im Verein. Dr. Lersch erläuterte Herrn Michałowski an der Station der interaktiven Landkarte im Museum die Rolle der weiteren Mitglieder im Verein der Europäischen Goethe-Wege. Anhand der Reiserouten Goethes ließen sich die weiteren beteiligten Länder erörtern: Die Schweiz (von der die Initiative ausgegangen war), Frankreich (wo schon lange vor Beginn der Arbeit eine Initiative begründet worden ist, die sich nun angeschlossen haben) und Tschechien.
Piotr Michałowski, von Hause aus Kulturwissenschaftler und Musikwissenschaftler, folgte der Führung mit großem Interesse und zahlreichen kenntnisreichen Rückfragen. Die Ausstellung empfand er als ausgesprochen vielschichtig. Besonders sprach ihn an, dass hier nicht allein die Literatur zu Wort kommt, sondern Musik, bildende Kunst und Dichtung ineinander verschränkt sind. So ist er auch seinem eigenen Fach auf dem Rundgang immer wieder begegnet - und noch dazu einem Musikwissenschaftler aus Warschau, der sich bei der Betrachtung des berühmten Bildes “Der Nachtmahr” von Johann Heinrich Füssli mit einem Wortbeitrag über Ravel eingeschaltet hat. Eine sehr heitere Begegnung!
Wir danken Piotr Michałowski für seinen Besuch und sein Interesse, unserer Kollegin aus der Abteilung Bildung & Vermittlung für die Führung sowie Daniela Stefanie Hauf und Dr. Gregor Lersch für die Begleitung. Wir freuen uns, als Gründungsmitglied die Bewerbung der European Goethe Ways mitzutragen.

7 to 9 October Field Visit, as part of the evaluation process
From 7 to 9 October, as part of the evaluation process following the application for certification as a Council of Europe Cultural Route, the Independent Expert’s so-called ‘field visit’ took place. The aim was to gain an overview of the organisational structures over the course of the three days and to get to know as many different stakeholders and circumstances within the European Goethe Ways as possible.
Upcoming Events
Exhibition “On the first day of my stay…”
The Greater Region in travel writing from the early Enlightenment to the Vormärz.
Until the first decades of the 19th century, accounts and depictions of travel experiences and observations were a literary form as popular as it was widespread. Poised between scientific and literary, subjective and socially critical aims, the genre embraces a wide range of forms (such as the report, the diary, the letter, the collection of letters or the autobiography).
Travel accounts also differ widely in how they perceive the familiar and the foreign, in their claims to authenticity, in the author’s style and powers of observation, and in how far what they depict is fictionalised. In the end, only the journey itself — a phenomenon outside the text — allows them to be defined formally as a literary genre.
Downloads
Key documents of the association — from the route flyer in six languages to the statutes and the membership application. Choose a language to download.
Statutes
Satzung — adopted 14 June 2025
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Membership Fee Regulations
Beitragsordnung — in force from 1 January 2026
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Obligations and Advantages
Rights and duties of member organisations
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Application for Membership
Aufnahmeantrag — includes direct debit authorisation
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Entry in the Register of Associations
Amtsgericht Weimar — VR 131551 — 18 September 2024
Recognition of Charitable Status
Anerkennung der Gemeinnützigkeit — Finanzamt Jena, § 60a AO
European Goethe Ways — Route Flyer
Association flyer with the illustrated member map
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A protected space for the members of the European Goethe Ways — internal documents, working materials and announcements from the Board of Directors, in one place.
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